Meine Arbeit


Begleitung im Leben

Hält eine lebensbedrohliche Diagnose Einzug ins Leben, ist es wichtig handlungsfähig zu bleiben und mit "voller Kraft" am Sinn des Lebens zu arbeiten. Ein "Ja", aus dem tiefsten unseres Herzens zum Leben wäre ein großer Erfolg und losgelöst davon, ob diese Diagnose ein Sterben oder Weiterleben zur Folge hat.

Hier stellt sich auch die Frage, wie viel soll ich den Kindern erzählen?

Wie soll ich es erzählen ohne Angst zu schüren?

                                                                                                 Die ganze Wahrheit - ist das gut?

                                                                                                 Fragen über Fragen, die im Zusammenhang mit den

                                                                                                 Kindern kommen und gemeinsam betrachtet und  

                                                                                                 besprochen werden können.

                                                                                                

Foto: Aus dem Buch von Claudia Cardinal, Gutes Leben! Trotz Krebs und schwerer Krankheit S.49


Begleitung im Sterben

Einen heilsamen Abschied gestalten für den Sterbenden wie für die Lebenden bringt Ruhe und Frieden in diese turbulenten Zeiten.

In wie weit soll ich die Kinder mit einbeziehen?

Was ist gut, was ist zu viel?

Viele Gedanken die in dieser Zeit eine Antwort bekommen wollen, gemeinsam können wir uns auf den Weg machen.

 

 

 Foto: Bahnhofhaltestelle im Schwarzwald


Abschied aus dem Leben

Die Gestaltung einer ganz individuellen Abschiedsfeier ist der Beginn einer "kraftgebenden" Trauerarbeit. Vom Sarg bemalen, Urne gestalten, passende Texte und Gedichte für den Verstorbenen heraussuchen. Sowie auf Wunsch, eine ganz persönlich geschrieben Abschiedsrede, (fast) alles ist möglich und individuell, gemeinsam zu gestalten.

Wie viel dürfen die Kinder mit entscheiden?

Soll ich die Kinder mit zum Verstorbenen nehmen?

Ist die Beerdigung nicht zu traurig für die Kinder?

Welcher Weg ist der Richtige?

                                                                                                   Gemeinsam eine Lösung finden, erleichtert vieles.

 

Foto: Bestattungen Aengenendt


Trauerarbeit

Um nicht in der Trauer zu erstarren ist ein verbaler Austausch verbunden mit Kreativität ein guter Weg durch diese oft schwere Zeit.

 

In Einzelbegleitungen bekommen die Kinder und Jugendlichen eine Möglichkeit des Austausches, mit mir, einer neutralen Person.

Hier dürfen alle Fragen gestellt werden, die Kinder beschäftigen......

Z.B.:

- Wo gehe ich hin , wenn Mama auch noch stirbt?

- Wo ist Papa jetzt?

- Ich bin häufig wütend das Papa gestorben ist! Ist das schlimm?

- Manchmal glaube ich das Mama gestorben ist, weil ich immer so frech  

  zu ihr war.

- Hat mein Vater Krebs bekommen, weil ich zur Hauptschule gehe?

- Wo sind Mamas Knochen jetzt?

- Wird mein toter Bruder jetzt von Maulwürfen aufgefressen?

 

.......und gemeinsam finden wir eine Antwort darauf .....

 

 

 Foto: Gestaltetes Erinnerungsbrett eines 14 Jährigen Mädchens


Trauergruppen

Die letzte Trauergruppe ist beendet und eine neue befindet sich wieder im Aufbau.
Möchten Sie Informationen dazu haben, rufen Sie mich gerne an.

 

 

 

 

 Foto: Ein Impression aus der Gruppe, was gibt es Gutes und was gibt es Trauriges in meinem Leben?


Fortbildungen

Ich gebe Fortbildungen zum Thema Sterben, Tod und Trauer für Pädagogen, Beratungsstellen, Jugendämter etc.

 

 

 

 

 

 Foto: Gestaltet Mitte einer Fortbildung


Vorstellen meiner Arbeit

Gerne komme ich zu Veranstaltungen, zu Teambesprechungen, zu Ausstellungen um mich und meine Arbeit vorzustellen.

Rufen Sie mich an und wir vereinbaren einen Termin.

Foto: "Marktstand", Frühe Hilfen, der Stadt Geldern


Vorträge

Ich halte Vorträge für Eltern und Betroffene, die Berührungspunkte mit Kindern und Jugendlichen haben.

Foto: Gestaltete Mitte zum Thema "Trauerarbeit mit Kindern und Jugendlichen"


Projekt

In diesem Jahr, habe ich zusammen mit einer Kollegin, das Projekt "Der Tod - Mein Kollege im Leben" in der Sekundarschule in Straelen angeboten.
Zusammen mit 14 Jugendlichen haben wir uns einmal wöchentlich auf den Weg gemacht um uns intensiv, informativ und kreativ mit dem Thema Sterben - Tod und Trauer  auseinanderzusetzten. Unter anderem sind wir den Tod in anderen Kulturen begegnet und
haben uns damit beschäftigen, wie diese mit 
                                                                                                               dem Thema umgehen. Meist sehr

Foto: K.Maeritz (Oaxaca, Mexiko)                                                    offen und normal, wie Sie auf dem Foto

                                                                                                               erkennen können.